Es existiert die alte sprichwörtliche Redensart:
„der Mensch ist so jung, inwiefern seine Wirbelsäule jung ist“.
Der Mensch weiß von der Wirbelsäule sehr wenig, obwohl seine Gesundheit vom Zustand der Wirbelsäule in vieler Hinsicht abhängig ist. Die gestörten Funktionen der Wirbelsäule bilden die Ursache vieler Krankheiten.
Aber wie das Leben zeigt, die Menschen verhalten sich zur Stütze ihres Körpers – der Wirbelsäule – oft sorglos.
Seitens der Ärzte wird behauptet, dass jeder dritte an dieser oder jener Erkrankung des stütz-motorischen Apparates leidet. Der Schmerz in der Lende, in der Brust, dem Hals, den Beinen, kann die Invalidität bringen.
Die Osteochondrose ist eine degenerative Knochen- und Knorpelveränderung – sowohl an den Gelenken, als auch an der Wirbelsäule.
Die häufigste Form ist die Osteochondrose der Wirbelsäule beim erwachsenen Menschen durch eine andauernde und chronische Fehlbelastung der Wirbelsäule.
Bereits beim jungen Menschen, im Alter von zwanzig Jahren, beginnen die Bandscheiben sich zu verringern, die Flüssigkeit zu verlieren, die Elastizität, die Verbindung zwischen den Wirbeln wird gestört und die Wirbelsäule hört auf flexibel zu sein. Es beginnt mit Störungen im Flüssigkeitsaustausch der Bandscheiben, die zur Unterversorgung mit den für die störungsfreie Funktion der Bandscheiben notwendigen Nährstoffen führen. Nach dreißig Lebensjahren braucht auch die gesunde Wirbelsäule die Extension und das Training der Muskeln, der Gelenke und der sie umgebenden Stoffe. Beim untrainierten Menschen enthalten die Bandscheiben nach etwa fünfzig Lebensjahren nur noch etwa 60-70 Prozent von der notwendigen Flüssigkeit für die störungsfreie Funktion. Sie kann damit nicht mehr als ein fester und sicherer Dämpfer dienen.
Obwohl diese Erkrankung bereits im Alter von zwanzig bis dreißig Jahren ihren Anfang nimmt, entwickelt sie sich doch hauptsächlich erst nach dem vierzigsten Lebensjahr.
Im Anfangsstadium der Erkrankung bemerken die Betroffenen oft Schwindel, Kopfschmerz, Schlaflosigkeit, Gespanntheit in den Muskeln und schlechte Stimmung. Hinzu kommen Schmerzen in der Lende wie „Hexenschuss“, starke Schmerzen im Rücken und beim Gehen oder Laufen, die alle ihren Ausgangspunkt im Gebiet des Spinalganglion haben. Nervenschmerzen, Lumbago, Radikulitis, Krämpfe und Schmerzen in den Schenkeln, Ischialgie, Herzrythmusstörungen und viele andere Erscheinungen können alle Merkmale der Osteochondrose sein. Die in der Wirbelsäule ablaufenden Veränderungen wirken sich auch auf andere Organe negativ aus, zu denen Nervenstämme aus dem Rückenmark herankommen. Damit kann sich ebenfalls das Erscheinen von Schmerzen im Gebiet der Leber, der Galle, des Herzens und des Darmes erklären.
Aus den obigen Darlegungen wird ersichtlich, die Bedeutung der störungsfreien Funktion des stütz-motorischen Apparates ist für Ihr persönliches Wohlbefinden und Ihre Leistungsfähigkeit sehr wichtig.
Es ist ein Apparat, der in gegenseitigen funktionellen Abhängigkeiten miteinander verbunden ist. Sie sollten ihn daher gut pflegen und achtsam mit ihm umgehen!
“Beim untrainierten Menschen enthalten die Bandscheiben nach etwa fünfzig Lebensjahren nur noch etwa 60-70 Prozent von der notwendigen Flüssigkeit für die störungsfreie Funktion” – danke! *g*
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Egal wie alt man ist, man sollte gezielte Rückenübungen nicht vernachlässigen. Vor 4 Jahren musste ich schmerzlich feststellen, hätte ich mal weitertrainiert.