Nach dem russischen Volksglauben besitzt jede Wohnung oder jedes Haus einen Hausgeist. Sollte dieser Hausgeist in der Wohnung oder dem Haus fehlen, dann muss er mittels eines magischen Rituals nachträglich in die Wohnung oder das Haus gebracht werden.
Der gewöhnliche Zustand ist aber der bereits vorhandene Hausgeist.
Dieser Hausgeist wacht über die Ruhe in der Wohnung oder dem Haus, beschützt die Bewohner und macht das Leben glücklich.
Deshalb darf man ihn nicht vergessen, wenn man aus einer alten Wohnung oder einem alten Haus in eine neue Wohnung oder ein neues Haus umzieht. Er muss von den Bewohnern ergriffen und mitgenommen werden. Wenn der Hausgeist zu diesem Umzug nicht eingeladen wird, dann bleibt er in der alten Wohnung oder dem alten Haus und er wird sehr leiden.
Um mit dem Hausgeist gemeinsam umzuziehen, muss man folgendes machen:
Man nimmt einen alten Hausschuh oder einen anderen alten Schuh, macht diesen Schuh weich und bequem und sagt in der alten Wohnung oder dem alten Haus:
“Der Großvater Hausgeist! Wir werden mit mir gehen in das neue Haus, auf das neue Leben, auf den Reichtum”.
Danach nimmt man diesen Schuh und bringt ihn in die neue Wohnung oder das neue Haus. Den Schuh stellt man in die Küche der neuen Wohnung oder des neuen Hauses, denn die Hausgeister lieben sehr die Küche.
In der ersten Nacht, in der man in der neuen Wohnung oder dem neuen Haus übernachtet, stellt man auf den Küchentisch eine Tasse voll Milch und auf einen Teller legt man etwas Gebäck und Konfekt.
Dabei sagt man zum Hausgeist, dass auf dem Tisch die Bewirtung für ihn steht.
Am folgenden Morgen kann man die übrige Milch trinken und auch das Gebäck und das Konfekt essen oder es Kindern geben.
Der Hausgeist ernährt sich nur aus der Energie von diesen Bewirtungen, denn er isst nicht physisch.
Danach hat man in seiner Wohnung oder dem Haus den Frieden und die Ruhe für immer.
Wenn in der neuen Wohnung oder dem neuen Haus der fremde Hausgeist geblieben ist, weil ihn die vorigen Bewohner nicht mitgenommen haben, so beginnen die Hausgeister zu streiten und zu schimpfen. Das ist etwas sehr Schreckliches in ihrem Leben.
Um dieses Problem zu lösen, muss man folgendes machen:
Man nimmt ein Stückchen schwarzes Brot, etwa 1 mal 1 cm und eine Münze von 5 Cent. Das alles wickelt man in ein kleines Blatt weißes Papier und klebt es mit Klebeband über die Eingangstür zur Wohnung oder dem Haus.
In der Zeit, wo man alles vorbereitet muss man sagen:
“Hausgeist, Hausgeist! Meinem oder dem Fremden!
Meinem Hausgeist werde ich unterworfen, fremder Hausgeist, von mir nimm das Geld, damit kein größerer Schaden wird. Eß das Brot und das Salz, und gib in dem Haus die Ruhe. Аmen!”
Danach wird man in der Wohnung oder im Haus sofort die Wärme und die Gemütlichkeit spüren.
Eine Woche nach der Überführung des Hausgeistes in die neue Wohnung, kann man den Schuh aus der Küche entfernen.
Einmal in der Woche sollte der Hausgeist – in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag – gefüttert werden. Am Abend muss man auf den Tisch in der Küche eine Tasse mit ein wenig Milch stellen. Daneben legt man auf einen Teller etwas Gebäck oder Konfekt oder ein Brötchen.
Am Morgen kann man mit der Milch die Zimmerblumen begießen. Sie werden es mit besserem Wachstum danken. Das Backwerk oder das Konfekt kann man selbst aufessen.
Wenn man seinen Hausgeist sehen und sprechen will, dann ist die beste Zeit dafür am Donnerstag, morgens 03.00 Uhr.
Hausgeister können männlich oder weiblich, klein oder groß, jung oder alt sein. Wer seinen Hausgeist kennt, weiß auch seinen Namen und seine Gewohnheiten. Jeder Hausgeist ist verschieden in seinen Interessen und Fähigkeiten. Gemeinsam lieben sie alle kleine Geschenke von den Bewohnern der Wohnung oder des Hauses, so zum Beispiel kleine Puppen, kleine Autos, etwas glänzendes Kleingeld und auch Spielkarten.
Die für den Hausgeist gedachten Geschenke müssen ihm angekündigt werden, damit er diese auch in Besitz nimmt. Dafür sagt man zum Hausgeist, dass auf dem Tisch oder einem anderen zugänglichen Ort ein Geschenk für ihn steht. Da sich Hausgeister sehr gern in der Küche aufhalten, sollte man diese Geschenke in der Küche der Wohnung oder des Hauses hinterlegen.
Hallo Treffpunkt Leben!
Auch wir haben einen Hausgeist!
Immer wenn mein Mann Nachtschicht hat und Ich alleine bin kommt unser Hausgeist und ich habe Angst. Ich habe immer Gedacht das es die damalige Mieterin von der Wohnung ist, aber das wissen wir leider nicht so genau. Ab und zu wenn wir noch sehr spät auf sind dann kackt es in der Küche. Aber auch wenn ich alleine bin und schlafen gehe dann kommt sie falls ich mich nicht irren sollte aus dem Spiegel meines Schlafzimmerschranke´s und steht dann an meinem Bett. Ich werde wach und ich merke einen kalten Atem.
Zwischen Mittwoch , den 27.01 und Donnerstag, den 28 ten war sie wieder bei mir am Bett, aber diesmal war es sehr komisch gewesen.
Ich wollte mein Nachttischlampe anschalten und es ging nicht, weil sie es nicht zugelassen hatte. Auch wollte ich aufstehn und ich konnte nicht aufstehn , weil sie es nicht zugelassen hatte.
Vor Angst habe ich mich unter meiner Bettdecke versteckt und mich umgedreht.
Sowas habe ich noch nie erlebt.
Bitte sagt mir , wie ich mich verhalten soll und ich meine auch wenn es die Vorgängerin der Wohnung ist wie kann ich ihr helfen, weil ich habe das Gefühl sie bittet mich um Hilfe .
Irgendwas muss in dieser Wohnung vorgefallen sein, weil es soll hier im Ort Gerüchte geben das diese Frau umgebracht oder gestorben sein .
Bitte Helft mir.
Gruss Sabine Bock aus NRW
Hallo Sabine,
bei Deinem geschilderten Erlebnis handelt es sich nicht um das Erscheinen des Hausgeistes. Der Hausgeist zeigt sich nie in einem Spiegel. Hausgeister sind die Beschützer des Hauses, sie sorgen für das Glück seiner Bewohner. Wer seinen Hausgeist persönlich sieht, der empfindet das Gefühl von Wärme, Du hast im Gegensatz dazu, Kälte empfunden.
Dein Erlebnis ist das Erscheinen des Geistes der Frau, die früher in dieser Wohnung lebte und die eines unnatürlichen Todes gestorben ist. Wenn Menschen eines unnatürlichen oder schweren Todes sterben, dann kann es später vorkommen, dass die aktuell in der Wohnung oder dem Haus lebenden Menschen mit Erscheinungen konfrontiert sind. So wird auch berichtet über das Erscheinen des Teufels, verstorbener Verwandter oder Bekannter.
Um so einer Erscheinung zu entgehen, machen die Menschen in Russland folgendes:
Auf dem Fußboden der Wohnung oder des Hauses wird ein kleiner Ast oder sein Abdruck auf dem Boden gesucht. Unmittelbar über diesen Ast oder dessen Abdruck zeichnen die Menschen mit dem Ringfinger der rechten Hand in der Luft ein Dreieck. Danach treten sie mit dem linken Fuß auf den Ast oder seinen Abdruck und sagen sofort:
“Christos woskres, a ne ty, bes. Aminj.”
Gewöhnlich ist danach das Problem gelöst.
Wichtig ist es, das mystische Ritual sehr genau zu befolgen, da ein Verstoß gegen die Ordnung des Rituals gefährlich sein kann. Die minimale Folge wäre, der Geist ärgert sich.
LG
Admin
Ich habe einen guten freundlichen Hausgeist, der gerne seinen
Schabernak mit mir treibt, ich möchte umziehen und ihn gerne
mitnehmen, aber vorher möchte ich ihn noch kennenlernen und
ihn fragen ob er mitkommen möchte, was muß ich tun???
Mit freundlichen Grüßen Sascha demnächst nur noch als Beutepreuße im Netz unterwegs
Wäre nett, wenn Ihr ein paar Tipps für mich hättet
Ein Horridoh in die Runde euer Beutepreuße
Hallo Sascha,
Deinen Hausgeist brauchst Du nicht zu fragen, denn er ist der Beschützer Deines Hauses. Er lebt und arbeitet nur für Dich. Es wacht über Dein Glück und das Glück Deiner Liebsten. Wenn Du ihn nicht mitnehmen würdest, dann würdest Du ihm großes Leid antun. Deshalb mache es einfach so:
Du nimmst einen alten Hausschuh oder einen alten Schuh von Dir.
Mache diesen Schuh weich und bequem und sage in der alten Wohnung oder dem alten Haus: “Der Großvater Hausgeist! Wir werden mit mir gehen in das neue Haus, auf das neue Leben, auf den Reichtum”.
Danach nimmst Du diesen Hausschuh oder den alten Schuh und bringst ihn in das neue Haus oder die neue Wohnung. Den alten Hausschuh oder den alten Schuh solltest Du in die Küche der neuen Wohnung oder des neuen Hauses legen, denn die Hausgeister lieben die Küche sehr.
In der ersten Nacht, wenn Du in der neuen Wohnung oder dem neuen Haus übernachtest, stellst Du auf den Tisch in der Küche eine Tasse voll Milch und auf einen Teller legst Du etwas Gebäck und Konfekt.
Dabei sagst Du zum Hausgeist, dass auf dem Tisch die Bewirtung für ihn steht.
Am olgenden Morgen kannst Du die übrige Milch trinken und auch das Gebäck und das Konfekt essen oder es Kindern geben.
Der Hausgeist ernährt sich nur aus der Energie von diesen Bewirtungen. Physisch ist dieser Hausgeist nicht.
Danach hast Du in Deiner Wohnung oder dem Haus den Frieden und die Ruhe für immer.
Wenn in Deiner Wohnung oder Deinem Haus der fremde Hausgeist geblieben ist, weil ihn die vorigen Bewohner nicht ergriffen haben, so beginnen die Hausgeister zu streiten und zu schimpfen. Das ist etwas Schreckliches in ihrem Leben.
Den Rest findest Du hier: Hausgeist