Moosbeeren sind sehr gesund und werden zum Teil auch seit Jahrhunderten in der Volksheilkunde zur Heilung verschiedener Krankheiten verwendet. Auch die moderne Medizin hat die Vorzüge der Moosbeeren bereits entdeckt.
In Russland wird Moosbeerensaft traditionell als ein effektives Mittel gegen Erkältungen angewendet. Er senkt Fieber, stillt den Durst und schwemmt die Giftstoffe aus dem Körper. Mit Honig gemischt, stärkt der Moosbeerensaft die Abwehrkräfte und er wirkt Schleimlösend. Moosbeerensaft hilft auch gegen Müdigkeit und er aktiviert das Gehirn.
Weiterhin wirkt er senkend auf den Blutdruck und er stärkt durch seinen hohen Kaliumgehalt auch die Blutgefäße. Deshalb ist er auch für Menschen mit hohem Bludruck zu empfehlen.
Die Moosbeeren wirken auch einer Harnwegsinfektion oder Blasenentzündung entgegen, denn die Inhaltsstoffe der Moosbeere verhindern, dass Bakterien an den Innenwänden der Harnwege haften bleiben. Damit kann einer Infektion vorgebeugt werden. Moosbeeren werden auch bei einer Magenverstimmung mit bakterieller Ursache empfohlen. Lediglich bei einem überhöhten Säuregehalt im Magen darf kein Moosbeerensaft getrunken werden. Ebenfalls hilft die Moosbeere bei der Senkung von schlechtem Cholesterin.
Ein leckeres und gesundes Milchgetränk aus Moosbeeren möchte ich vorstellen:
200 g Moosbeerenkompott, 1 l Milch, Saft von 1 Zitrone, 2-3 Eßlöffel Zucker oder Bienenhonig
Alle Zutaten in einem Gefäß etwa 30 Sekunden mixen.
Hier finden Sie das Rezept für den Moosbeerenkompott.
Ich habe erst neulich einen Artikel über die antibakterielle Wirkung von Beeren gefunden: Beeren
Moosbeeren habe ich zwar noch nicht probiert, das Rezept hört sich aber vielversprechend an – insbesondere in dieser Grippe-Zeit!
Moosbeerengetränk
200 g Moosbeerenkompott, 2 Eßlöffel Bienenhonig, 1 l Wasser
Alle Zutaten in einem Gefäß etwa 30 Sekunden mixen.
Der Moosbeerenkompott kann in folgender Form bereitet werden:
600 g Moosbeeren, 100 g Zucker, wenig Wasser
Die Moosbeeren waschen und zusammen mit dem Wasser zum Kochen aufsetzen, nach dem Platzen die Masse Auskühlen lassen.