Ausgehend vom Zustand dieses Feldes, so behaupten die Wissenschaftler, ist es möglich, über den psychischen und physischen Gesundheitszustand und sogar über den Charakter seines Besitzers zu urteilen.
Einst, vor vielen Jahren, dachte der Leningrader Physiker Konstantin Korotkov darüber nach, warum auf den christlichen Ikonen die Köpfe der Heiligen von einem Heiligenschein umgeben sind. Und warum kann man dasselbe Leuchten auf den Darstellungen indischer und südamerikanischer Götter sehen?
Ist diese Übereinstimmung zufällig oder existiert irgendeine physikalische Erscheinung, die die Entstehung übereinstimmender Muster in solch unterschiedlichen Völkern möglich machte?
Besitzt der Mensch diese besondere Aura, die die Seher angeblich erblicken?
Indem er begann sich mit dem menschlichen Energiefeld zu beschäftigen, konnte Konstantin Korotkov, heute Professor der St.Petersburger Staatlichen Universität für Informationstechnologien, Mechanik und Optik, einige der gestellten Fragen beantworten.
Ja, bestätigt der Wissenschaftler, jedes Individuum besitzt ein Energiefeld vor der Geburt (im Mutterleib), während seines Lebens und nach dem Tod.
Ausgehend vom Zustand des Energiefeldes kann man den psychischen und physischen Gesundheitszustand des Menschen, auch seinen Charakter beurteilen. Und noch mehr, mit der von Korotkov erarbeiteten Methode der Gas-Entladungs-Visualisierung wurde es möglich, das Energiefeld sichtbar zu machen und zu beobachten, wie es auf unterschiedliche Einflüsse reagiert.
Diese Methode kann eine kaum unvorstellbar breite, praktische Anwendung in unterschiedlichen Gebieten finden – in der Medizin, im Sport und sogar bei der Arbeit der Sicherheitsorgane.
Er lebt und leuchtet
Konstantin Korotkov beschritt den Weg, den in den 30-ziger Jahren des letzten Jahrhunderts die sowjetischen Wissenschaftler Semyon und Valentina Kirlian vorzeichneten. Die Eheleute Kirlian experimentierten mit elektromagnetischem Feld und konnten weltweit erstmals das Leuchten von organischen und nichtorganischen Objekten dokumentieren. Besonders interessant dabei war, dass der Mensch selbst die Quelle dieses seltsamen Leuchtens sein konnte. Den Wissenschaftlern gelang es, diese geheimnisvolle Erscheinung zu fotografieren. Als sie die Aufnahmen verglichen, bemerkten sie, dass sich der Charakter der Leuchterscheinung in Abhängigkeit vom psychischen und physischen Zustand des Menschen verändern konnte. Der gefundene Effekt wurde nach seinen Erstentdeckern benannt, eine praktische Anwendung des Kirlian Effekts gab es zur damaligen Zeit aber nicht.