Der Glaube an die Existenz von Hexen reicht sehr weit in die Vergangenheit zurück. Frühzeitliche Hexen waren mit Dämonen gleichgesetzt. Eine Hexe war kein Mensch, sondern ein böses todbringendes Wesen, das in einer menschlichen Gestalt – meist einer Frau – erscheinen konnte und dadurch nur schwer zu enttarnen war.
In den Glaubensvorstellungen vieler Völker war damit auch die Überzeugung von der Fähigkeit und Kraft zur Zauberei verbunden. Die Hexe konnte ihre Kraft sowohl auf das Wohl des Menschen verwenden, als auch zu seinem Schaden – zu helfen oder zu bestrafen. Diese heidnischen Glaubensvorstellungen konnten bis in die Neuzeit nicht vom Christentum verdrängt werden.
Was ist nun dran an diesen Glaubensvorstellungen, kann es real Einflüsse auf das Leben des Menschen geben, die durch Zauberei (Magie) verursacht werden?
Von der Sache her, ist das eine philosophische Frage, die beantwortet werden muss. Unsere heutige materialistische Wissenschaft verneint die Existenz von Wirkungen der Zauberei auf das Leben eines Menschen allgemein. Jeder überzeugte Esoteriker wird jedoch jetzt das Gegenteil behaupten und dafür eine Vielzahl von Beispielen anführen.
Wer hat nun Recht? Diese entscheidende Frage kann nur beantwortet werden, wenn man das heute allgemein in der Wissenschaft anerkannte materialistische Weltbild verlässt und sich auch anderen Weltbildern zuwendet.
Es gibt Menschen, die über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügen (siehe dazu auch den Artikel „Phänomene unseres Lebens“ in diesem Blog). Diese Menschen sind in der Lage ihre Energie über Raum und Zeit zu senden. Ist so etwas überhaupt möglich? Diese Frage muss mit „JA“ beantwortet werden, wenn man der „Neuen Biologie“ von Sheldrake folgt. Nach dessen Ansicht werden alle Formen in der Natur, belebt und unbelebt, von sogenannten morphogenetischen Feldern beeinflusst. Diese Felder bewirken nicht nur die einheitliche Erscheinungsform einer Spezies, sondern sind zugleich eine Art kollektiver Gedächtnisspeicher. In ihnen wird all das gespeichert, was eine Spezies im Laufe ihrer Existenz gelernt hat. Spätere Generationen profitieren aus diesem Gedächtnisspeicher über einen Prozess der als morphische Resonanz bezeichnet wird. Der grundlegende Gedanke ist der, dass Ähnliches Ähnliches anzieht. Je ähnlicher, desto wirksamer ist die Resonanz. Die Anziehung funktioniert über Raum und Zeit hinweg. Diese Theorie ist eine alternative Weltanschauung, eine Gegenposition zum Materialismus.
Jetzt könnte man natürlich sagen, das ist alles Spinnerei. Aber wie ist das Folgende zu erklären?
Die Telepathie ist heute ein wissenschaftlich sehr weitgehend erforschter Bereich und sie wird in der Wissenschaft als ein real gegebenes Phänomen anerkannt. Auch die Telepathie von Mensch zum Tier scheint dabei zu existieren. Ein Beispiel, Hunde wissen sehr genau wissen, wann ihr Herrchen oder Frauchen nach Hause kommt. Viele Hunde warten an der Tür oder am Fenster, sobald sie spüren, dass Herrchen oder Frauchen auf dem Nach-Hause-Weg sind. Das kann 10 Minuten oder sogar eine halbe Stunde sein, bevor die Person tatsächlich eintrifft. Tiere können also über eine größere Entfernung hinweg, auf die Intention von Menschen reagieren.
Das ist nicht nur bei Hunden der Fall, sondern auch bei Katzen, Papageien und Pferden. Dieses Phänomen entsteht anscheinend aber nur bei Tierarten, die enge soziale Bindungen zu Menschen entwickelt haben. Dafür muss es jedoch einen Kommunikationskanal geben, der die Mitglieder einer Gruppe miteinander verbindet. Dieser Kanal könnte mit der Existenz und Wirkung von morphogenetischen Feldern erklärt werden. Das Studium übersinnlicher Phänomene wie der Telepathie zeigt, dass das Gegenüber bereits auf die Absicht reagiert und diese Absicht ist in der Lage, Tiere oder Menschen über große Entfernungen hinweg zu beeinflussen.
Setzt man die Existenz dieser morphogenetischen Felder als gegeben voraus, dann ergibt das natürlich eine reale Grundlage, über die Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten auf andere Menschen einwirken können.
Fast jeder wird einmal von dem Spruch gehört haben: „Gottes Mühlen mahlen langsam, aber stetig“. In der Bibel heißt es dazu beispielsweise: „Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder empfange, was er in dem Leib getan hat, nach dem er gehandelt hat, es sei Gutes oder Böses“ (2. Korintherbrief, Kapitel 5, Vers 10).
Muss man jetzt Angst vor einer schlechten Tat haben, die andere Menschen schädigt?
Na ja, wenn ich mir das Folgende so betrachte:
Whitton und Fisher gewannen mit ihren Forschungen zum Zwischenreich, Bardo, Leben zwischen den Leben und Jenseits die verschiedensten Erkenntnisse. Fast alle Klienten Whitton’s berichteten davon, vor ein Gericht gestellt worden zu sein, ein Tribunal. Wenn es eine Hölle im Zwischenreich gibt, dann ist es der Moment, in dem die Seele sich selbst der Überprüfung stellt. Dann, wenn Reue, Schuldgefühle, Selbstbezichtigung wegen Verfehlungen in der vergangenen Inkarnation mit einer solchen tiefempfundenen Heftigkeit, mit qualvoll bitteren Tränen hervorbrechen, dass es den Beobachter erschüttert. Auf Erden können negative Handlungen rationalisiert und verdrängt werden, es gibt immer reichlich Ausreden. Im Zwischenleben brechen die Emotionen, die von diesen Handlungen hervorgerufen werden, nackt und unausweichlich hervor. Jedes seelische Leid, das anderen zugefügt wurde, wird in solcher Schärfe empfunden, als ob es selbst erlitten wurde. Aber das Allerschlimmste ist wahrscheinlich die Erkenntnis, dass die Zeit für Änderungen von Grundeinstellungen, für die Korrektur von Fehlern endgültig und unwiderruflich vorbei ist. Die Tür zum vergangenen Leben ist verschlossen und verriegelt, und den Konsequenzen von Taten und Ausflüchten muss in einer letzten Auseinandersetzung entgegengetreten werden. Es geht darum, genaue Rechenschaft abzulegen darüber, wer wir sind und wofür wir stehen. Die Meinungen anderer zählen nicht; gefragt ist unsere persönliche Integrität, unsere innere Moral.
Oft berichten Menschen, dass ihnen durch andere Menschen ein Schaden zugefügt wurde und die Verursacher zu einem späteren Zeitpunkt, manchmal erst nach Jahren, von Krankheit, vorzeitigem Tod oder anderen eigenen Schäden betroffen wurden. Diese Erscheinung läßt sich mit einer materialistischen Weltanschauung nicht befriedigend erklären.
Jede Tat findet anscheinend ihren Lohn oder wie ist das zu verstehen?
Ist das ein Zufall oder eine Gesetzmäßigkeit unseres realen Lebens?
Diese Fragen kann ich mir gegenwärtig nicht überzeugend beantworten, aber ich gehe davon aus, dass es etwas geben muss, was wir mit einem materialistischen Denken nicht erfassen und erklären können.
Das Leben ist für uns heute immer noch voller Rätsel und es offenbart uns auch immer wieder seine Phänomene, die sich wissenschaftlich nicht befriedigend erklären lassen.
Abschließend zu diesem Thema:
Im Jahre 1999 hielt der russische Wissenschaftler Alexander Trofimov in Deutschland einen Vortrag, der folgende Aussage beinhaltete:
“Der irdische Mensch als ein Abkömmling des Universums ist in Wahrheit das Gebilde eines Planetensterns, in dem sich eine Feldform von Energie und von Geist vereinigen und, in Verbindung mit dem kosmischen Raum, in körperlicher Form existiert. Diese körperliche Form sammelt in sich energetisches Potential der Sonne und durchläuft ihren Lebenszyklus, in dem sich im Laufe der Kalenderjahre eine Sternenfeldform entwickelt. Wenn die körperliche Form stirbt und verschwindet, trennen sich, in Worten ausgedrückt, die Felder, möglicherweise in eine solitonisch-holographische Form des Lebens und in den Geist, der in die Unsterblichkeit geht und sich mit dem unendlichen, lebenden Raum des Universums vereint. Wir prüfen die Hypothese, ob Feldformen des Lebens zugängig sind, die formbildend wirken und in ständiger Wechselwirkung mit einer helio-geophysikalischen Umwelt leben.”
Gibt es eventuell doch die „Seele“, die über Raum und Zeit unsterblich existiert?
Diese Frage sollte jeder für sich selbst beantworten und damit möchte ich den heutigen Ausflug in die Welt der Phänomene beenden.